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So funktioniert die Sonnenheizung für Ihr Schwimmbad
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Simpel und doch höchst wirkungsvoll. Die Anlage besteht im wesentlichen nur aus dem Kollektor, der die Sonnenenergie aufnimmt. Das kalte Wasser aus
dem Schwimmbad wird mit der Filterpumpe, sofern leistungsstark, durch den Kollektor gedrückt und das erwärmte Wasser kommt wieder ins Becken zurück. Die Umschaltung, ob das Wasser
direkt ins Schwimmbad oder erst über die Kollektoren geht, kann von Hand vorgenommen werden. Sinnvoller ist jedoch der Einsatz einer Solartronik-Steuerung mit einem elektrischen
Stellventil. Sie besteht aus der Regelelektronik, einem Fühler auf dem Dach, einem Badewasserfühler, sowie einem Umschaltventil mit Motorantrieb. Die automatische Steuerung
kontrolliert ständig die Dachflächen- und die Badewassertemperatur und vergleicht diese miteinander. Ergibt sich auf dem Dach eine um 3° C höhere Temperatur als die
Badewassertemperatur, so wird mit einer kleinen Zeitverzögerung das Umschaltventil auf Heizen gestellt. Sollte diese Dachtemperatur jedoch wieder gleich der Badewassertemperatur
sein, wird das Umschaltventil wieder zurückgestellt. Somit nutzen Sie geringste Temperaturdifferenzen zwischen der Dachflächenwärme und dem Badewasser aus. Diese
Temperaturdifferenz lässt sich einstellen. Wir empfehlen eine Differenz von +3° C.
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Die erforderliche Kollektorfläche:
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bei nicht abgedecktem Becken: Mindestbedarf 75 % der Wasseroberfläche empfehlenswert 100 % der Wasseroberfläche maximal 125 % der Wasseroberfläche
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bei abgedecktem Becken: Mindestbedarf 50 % der Wasseroberfläche empfehlenswert 75 % der Wasserfläche maximal 100 % der Wasseroberfläche
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Becken, mit Tiefe über 150 cm 20 % Zuschlag auf die errechnete Kollektorfläche.
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Becken, die keine direkte Sonneneinstrahlung haben 50 % Zuschlag auf die errechnete Kollektorfläche
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Selbstverständlich bringt auch 1 m² Kollektorfläche einen Erfolg. Er ist jedoch so gering, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Sie sollten die oben
genannten Mindestmengen, die wir praxisnah ermittelt haben, jedoch nicht unterschreiten.
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Die Temperaturdifferenz führt sogar zu einer gewünschten Beheizung in einer warmen Sommernacht, wenn die Nachttemperatur +15° C beträgt und das
Schwimmbadwasser mit +10° C frisch eingefüllt wurde.
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Die Bilder können vergrößert werden.
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